In diesem Beitrag werde ich nach und nach all eure Fragen bestmöglich beantworten und hoffe, dass ihr so einen Überblick zum Thema bekommt. Bei weiteren Fragen schreibt gern in die Kommentare oder auch bei Instagram oder Mail. ☺️

Natürlich kann ich nur meine Erfahrungen einfließen lassen und weiß nicht über alles Bescheid. Für manche Fragen gibt es eben keine pauschale Antwort. 🤷🏼‍♀️🙈

1️⃣ Allgemeines zum Referendariat
2️⃣ Startklar?
3️⃣ Finanzierung im Referendariat & Versicherungen
4️⃣ Unterrichtsgestaltung
5️⃣ Unterrichtsbesuche
6️⃣ Work- Life Balance
7️⃣ Examen
8️⃣ Verbeamtung
9️⃣ Sonstige Fragen
🔟 Tipps aus der Community

  • Allgemeines zum Referendariat

➡️ Was ist das Referendariat? 

Das Referendariat ist die zweite Phase der Lehrkräfteausbildung. Es folgt also nach dem Lehramtsstudium. 

➡️ Wie läuft das Referendariat ab? 

Das Referendariat ist quasi die praktische Ausbildung nach dem theoretischen und wissenschaftsorientierten Lehramtsstudium. Neben dem praktischen Einsatz in der Schule hat man noch Studienseminare, bei denen verschiedene Inhalte des jeweiligen Lehramts aufgegriffen werden. Bei mir waren das Seminare, die sich mit den verschiedenen Förderschwerpunkten auseinander gesetzt haben: Lernen, Emotional-soziale Entwicklung, Sprache, geistige Entwicklung und körperlich-motorische Entwicklung. In anderen Lehrämtern hat man Seminare in den studierten Fächern. Das hätte ich mir tatsächlich auch in der Sonderpädagogik gewünscht, aber das ist in MV nicht vorgesehen. 

Bei mir hat das Referendariat mit Hospitationen bei meiner Mentorin begonnen und ging nach 2 Monaten in immer mehr eigenen Unterricht über. Zunächst noch begleitet und nach 6 Monaten habe ich 10 Stunden eigenständig (ohne Begleitung) und 3 Stunden mit Begleitung unterrichtet. Während der gesamten Zeit musste ich 9 Unterrichtsentwürfe abgeben und die entsprechenden Stunden wurden hospitiert. Die Entwürfe haben sich in 5 kurze und 4 lange Entwürfe unterteilt. Der wesentliche Unterschied besteht bei uns in den Analysen, die die Langentwürfe enthalten (Sachanalyse, Didaktisch- Methodische Analyse). 

Dann gab es noch eine Hausarbeit, die als zweite Staatsexamensarbeit galt. Darin musste man eine Unterrichtseinheit planen und durchführen mit dem Ziel eine Kompetenz zu fördern. In meinem Fall war es die Förderung der Methodenkompetenz. Am Ende standen dann noch zwei Examensprüfungen in den beiden Schwerpunkten an.

➡️ Unterscheiden sich die Entwürfe im Referendariat zu denen im Studium?

Die Frage lässt sich pauschal leider nicht beantworten und ist abhängig vom Studienort und sogar vom studierten Lehramt/Fach. Ich habe bereits im Studium für die beiden Förderschwerpunkte und meine studierten Fächer 4 verschiedene Varianten abgegeben. Im Referendariat gabs dann Variante Nummer 5. Ich wünschte es wäre einheitlicher, damit man auch wirklich einen Lerneffekt hat im Zuge der ersten und zweiten Phase der Ausbildung. Wie andere Bundesländer oder Universitäten es handhaben ist sehr individuell und daher hier nicht zu beantworten. 

➡️ Wie lange dauert das Referendariat?

Das ist in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich und bewegt sich zwischen 18 und 24 Monaten. In Mecklenburg- Vorpommern absolviert nach 18 Monaten das zweite Staatsexamen. 

➡️ Muss ich das Referendariat im selben Bundesland machen, indem ich auch studiert habe? 

Nein. Seit einigen Jahren ist es (relativ problemlos) möglich, sich nach dem Studium auch in anderen Bundesländern für das Referendariat zu bewerben. Beachtet dabei, dass andere Bundesländer andere Bewerbungsfristen haben und ihr eventuell früher euer Zeugnis braucht oder Ähnliches. 

Es gab noch eine Anmerkung einer Leserin: Man muss auch aufpassen, ob die studierten Fächer ausgebildet werden. Wenn man bspw Arbeitslehre studiert hat, kann man in einem anderen Bundesland vielleicht nur in Hauswirtschaft ausgebildet werden.

➡️ Muss man das Ref an mehreren Schulen machen? 

Auch das ist super abhängig vom entsprechenden Ausbildungsort. In meiner Seminargruppe hatten einige zwei Förderschulen, um beide Schwerpunkte abzudecken. Bei mir war es nur eine Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Allerdings hatten in meiner Klasse einige auch Sprachprobleme, sodass mein zweiter Schwerpunkt mit abgedeckt werden konnte. 

➡️ Wer begleitet mich im Referendariat?

In MV hat man eine:n Mentor:in für das jeweilige Fach (oder den Förderschwerpunkt in meinem Fall), die ab derselben Schule arbeitet, an der man sein Referendariat absolviert. Bei den Mentor:innen hospitiert man die erste Zeit und übernimmt dann immer mehr eigene Stunden, die zunächst auch von den Mentor:innen begleitet werden (in MV zumindest). 

Weiterhin hatte ich eine Studienleiterin, die mich begleitet hat. Diese Person hat (meistens) dieselben Fächer/Förderschwerpunkte studiert. Meistens arbeitet diese Person nicht an derselben Schule und ist Ansprechpartnerin für Entwürfe und Unterrichtsbesuche sowie das Wohlbefinden der Referendar:innen. Bei mir war es so, dass zu den Kurzentwürfen nur Mentor:in und Studienleiter:in zum Hospitieren kamen und zu den Langentwürfen noch meine Fachleiterin. 

Die Fachleitung ist in MV beim IQMV angestellt. Das ist das Institut für Qualitätsentwicklung und verantwortlich für die Lehramtsausbildung. Die Fachleiter:innen sind für die Ausführung und Gestaltung der Studienseminare zuständig. Zusätzlich sind sie aber auch für die Betreuung/Begleitung der Referendar:innen verantwortlich. Sie gelten als Ansprechperson für die Lehramtsanwärter:innen. In meinem Fall hatte meine Fachleitung selbst den Förderschwerpunkt Sprache und konnte dadurch in diesem Bereich am besten mit Rat und Tat zur Seite stehen. Es wird versucht, darauf zu achten, dass die Schwerpunkt zusammen passen. Das kann aber nicht immer ermöglicht werden. 

Die beste Begleitung meinerseits war aber tatsächlich von meiner Seminargruppe. Wir haben alle zusammen im August 2020 das Referendariat begonnen und waren dann 18 Monate lang jeden Mittwoch gemeinsam im Studienseminar und darüber hinaus in regem Austausch über sämtliche Inhalte und Themen des Vorbereitungsdienstes. Es war stets eine stärkende Atmosphäre, die uns durchs Ref getragen hat. Wer, wenn nicht Personen in derselben Situation, kann die eigenen Gedanken am besten verstehen? In meinem Fall sind sogar enge Freundschaften entstanden und das ist wohl der größte Gewinn. 

  • Startklar? 

➡️ Ist es wirklich so schlimm? 

Ich finde diese Frage so furchtbar und es wirklich schlimm, dass viele sich vorm Start solche Sorgen machen. Es ist keine einfache Zeit, ich glaube da brauchen wir uns nichts vormachen. Aber es ist extrem abhängig von verschiedensten Faktoren. Für jede:n kann es anders ausgehen! Es kommt so sehr darauf an, wie die Begleitpersonen sind, wie gut man mit dem Leistungsdruck umgehen kann, … und viele weitere Faktoren. Es ist also komplette Auslegungssache eines jeden Einzelnen nach dem Referendariat, wie es war. Mir haben schon einige geschrieben und ich kenne auch im privaten Umfeld einige, die eine wirklich schöne Zeit hatten. Dass die Bedingungen des Referendariats mit dem Leistungsdruck etc bescheiden sind, will denke ich niemand bestreiten. Aber wenn vieles anderes stimmt, kann man es schon gut aushalten. Aber ist trotzdem auch nett wenn es vorbei ist 😂

➡️ Muss ich ein Geschenk als Einstand mitbringen oder Kuchen backen etc.? 

Du MUSST erstmal gar nichts. Das ist etwas, was jede:r für sich selbst entscheiden muss. Die Möglichkeiten sind endlos: Der Klassiker sind wohl Kuchen/ Snacks im Lehrer:innenzimmer oder in der Klasse. Ich finde aber auch einen kleinen Steckbrief mit Foto, den man ins Lehrer:innenzimmer hängt ganz cool. Dann wissen alle gleich Bescheid. 

➡️ Was braucht man vorher alles? 

Die Frage kann man pauschal nicht beantworten, denn jede:r braucht etwas anderes. Ich denke es kann nicht schaden, bei vorherigem Kontakt mit der Schule/den Mentor:innen schon mal zu anzubieten, ob man für den ersten Tag was mitbringen soll. Ansonsten kann ich GELASSENHEIT sehr empfehlen. Das kann auf keinen Fall schaden. 😁 

➡️ Wer zeigt mir die Schule? 

Ich würde sagen das ist Aufgabe der Schulleitung oder Mentor:innen deiner Schule. Bei mir hat’s bis zum Ende irgendwie niemand gemacht und ich hab verpasst danach zu fragen. 😂 Also ich kann empfehlen sonst auch nachzufragen. 

➡️ Duze ich meine Kolleg:innen? 

Haha das ist so eine Frage … ich würde tatsächlich abwarten, ob es dir jemand anbietet (sofern du es überhaupt selbst möchtest). Ansonsten war meine Devise bisher immer: wer mich duzt, wird zurück geduzt. Es sei denn ich will es nicht. Dann habe ich permanent zurück gesiezt. Macht das am besten nach Gefühl! 

➡️ 5 Tipps für einen erfolgreichen Start 

  • Offenheit 

Sei offen für die neuen Erlebnisse und Erfahrungen. Saug alles auf wie ein Schwamm. Die doofen Sachen kannst du zuhause wieder rauslassen. 😁

  • Lust 

Hab Lust auf die Arbeit! Die Kids und dein neues Kollegium werden merken, wenn du mit Spaß und Freude an die Sache rangehst. Du hast solange studiert und jetzt darfst du endlich arbeiten. YIPPI! 

  • Toleranz 

Sei tolerant für Verhaltensweisen, die dir unbekannt sind. Versuch darüber zu reflektieren und erstmal alles hinzunehmen. 

  • Plan für Zeitmanagement 

Überleg dir, was dir im Studium vielleicht schon geholfen hat, um dich auf die Prüfungen vorzubereiten. Plane dir auch Zeiten ein, in denen du alles reflektierst, was du in den ersten Wochen siehst. Das hilft bei der eigenen Unterrichtsplanung enorm. 

  • Notizblock 

Ich bin nicht so der Typ für einen Kalender, weil die ganzen Notizen zum Unterricht irgendwie nicht in die Zeilen passen und ich’s daher eher in ein Notizbuch schreibe. Ich hab fürs ganze Ref dasselbe Buch genutzt und dort auch die Reflektionsgespräche nach den Unterrichtsbesuchen mitgeschrieben und so. Die Termine hatte ich dann im Handy. Aber auch wenn man einen richtigen Kalender nutzt, empfiehlt sich einfach noch was „anderes“, was natürlich auch digital sei kann, als Merkhilfe. Vor allem am Anfang kann man hier aber auch erstmal ALLES aufschreiben. Es ist nämlich viel Input, den man so bekommt. 

Neben diesen Tipps bietet es sich auch an, alle nett zu begrüßen und sich vorzustellen. Aber ich denke, das gehört auch einfach zum guten Anstand. 🤷🏼‍♀️🙊 

Ansonsten mach dir bewusst, dass du eine anstrengende Zeit vor dir hast, die aber auch ein Ende hat! Mach deine eigenen Erfahrungen und lasse sie auf dich wirken. Bei niemandem läuft der Vorbereitungsdienst gleich ab. Jede:r macht eigene Erfahrungen. 

  • Finanzierung des Referendariats 

➡️ Wie viel verdient man im Ref? 

Ich habe circa 1470€ brutto pro Monat verdient. Nach Abzügen kam ich bei ca 1350€ raus. 

➡️ Welche Abgaben hat man? 

Auch das ist sehr individuell. Bei mir ging neben der Lohnsteuer (ich bin Klasse 1) noch Kirchensteuer ab. Weiterhin hab ich 40€ pro Monat direkt auf einen Sparfond gepackt. Darin waren meine VWL (Erklärung kommt noch) enthalten. 

➡️ Was muss man so bezahlen im Ref? 

Ich werde jetzt nicht auf die fixen Kosten, wie Miete und Co eingehen, sondern eher auf das was wirklich Refbezogen war. Den Hauptbestandteil machen da wohl die Versicherungen aus. Ich habe eine private Haftpflichtversicherung mit Dienstschlüsselklausel, eine Dienstunfähigkeitversicherung und eine private Krankenversicherung. Zu den Versicherungen gibts einen Extrapunkt. 

➡️ Darf man einen Nebenjob haben? 

Das ist Ländersache. In Mecklenburg- Vorpommern darf man neben dem Ref noch 8 Stunden pro Woche arbeiten, solange es NICHT die Ausbildung als Hauptjob beeinträchtigt. Ich war beispielsweise noch Dozentin an der Universität und für ein Nebenfachstudium an der Uni eingeschrieben. 

➡️ Stichwort: Vermögenswirksame Leistungen 

Man könnte es auch mit „Geschenktes Geld“ übersetzen. Du kannst deinen Arbeitgeber fragen, ob es vermögenswirksame Leistungen (VWL) gibt. Diese Leistungen stehen dir dann zu und du bekommst sie zusätzlich zum monatlichen Gehalt. Das können, je nach Arbeitgeber, um die 40€ sein. Bei mir waren es im Ref 6,65€ – aber hey! Kleinvieh macht auch Mist. 😁 Das Geld kannst du dann anlegen oder in einen bestimmten Spartopf packen. Wie genau das funktioniert, erklärt dir am besten deine Bank oder unabhängige Berater wie bspw die Berater von Horbach. 

Ihr könnt euch da kostenlos beraten lassen, wenn ihr euch über diesen Link anmeldet. 

  • Versicherungen

Das Thema hab ich vor meiner Reise bereits schon mal in einen Blogeintrag gepackt und auch in den Highlights bei Instagram sind Videos mit Erklärungen zu sehen. 

Auf zwei Fragen werde ich dennoch hier nochmal eingehen. 

➡️ Welche Versicherungen sollte man vorher schon abgeschlossen haben? 

Also „sollte“ ist ja immer so eine Sache. Es ist super individuell welche Versicherung man „braucht“ und welche sich für die jeweils eigene Situation empfiehlt. 

Ich habe eine private Haftpflichtversicherung mit Dienstschlüsselklausel, eine Dienstunfähigkeitversicherung und eine private Krankenversicherung. Die private Haftpflichtversicherung mit den Dienstschlüsseln ist echt super wichtig, denn wenn so ein Schulschlüssel verloren geht, kann das ganz schön teuer werden! Ich konnte dafür einfach einen Zusatz in meiner bestehenden Haftpflicht ergänzen und bezahle glaube ich 9€ mehr oder so. Also echt ok! 

Die DienstunfähigkeitsVersicherung habe ich bereits im Studium abgeschlossen und kann das sehr empfehlen! Umso früher man das macht, desto besser ist es aufgrund der Gesundheitsfragen. Der Gesundheitszustand spielt auch bei der privaten KV eine Rolle. Übrigens kann ich da jetzt auch keine passende Empfehlung für jede:n geben, aber für mich war es die richtige Entscheidung. Mit der Verbeamtung etc. machte es für mich Sinn und war deutlich besser bezahlbar als die Option freiwillig gesetzlich versichert zu sein. 🙈 natürlich ist allgemein bekannt, dass man bei der PKV gesundheitlich eingeschätzt wird. Also welches Risiko besteht zu erkranken, sodass die Kasse zahlen muss. Da ist es ähnlich wie bei der DienstunfähigkeitsVersicherung: umso früher (und gesünder) man eintritt, desto besser ist es. Man kann hier sogar seinen Gesundheitszustand während des Studiums (oder auch später) einfrieren lassen, sodass man immer einen kleinen Beitrag zahlt, der später dazu führt, dass man in die Versicherung voll eintreten kann und keine neue Überprüfung braucht. Das lohnt sich sehr! 

Vor allem seit der Pandemie sind die Bedingungen für die private Krankenversicherung aber auch für die DienstunfähigkeitsVersicherung härter geworden. Wenn man an Corona erkrankt war, stehen die Chancen aktuell nicht so rosig. Da sollte man sich auf jeden Fall mal zu beraten lassen. 🙈 

➡️ Empfiehlst du eine private Krankenversicherung?  

Die Frage habe ich oben schon mit beantwortet. 

Das Thema Versicherungen ist ein sehr komplexes und für jede:n individuell zu entscheiden. Ich kann eine Beratung extrem empfehlen, um das Gerenne von Versicherung zu Versicherung zu vermeiden.

  • Unterrichtsgestaltung

Einige haben mir direkte Fragen zu Unterrichtsthemen gestellt. Da ich grade nicht in der Schule bin und die entsprechenden Klassen bisher auch wenig unterrichtet habe, werde ich auf Instagram eine Umfrage dazu machen und die Ergebnisse dann hier ergänzen. Weitere Themenideen können gerne in den Kommentaren ergänzt werden. 

➡️GE KLASSE 7 & SEK 1 GE allgemein

hier werde ich noch Inhalte ergänzen.

➡️ Wie komme ich an Materialien? 

Als Erstes würde ich mich erstmal in der Schule und bei deinen Mentor:innen umsehen und schauen, was dort so zur Verfügung steht. Darüber hinaus gibt es unendlich viele Möglichkeiten! Natürlich kannst du dir selbst jede Menge Dinge aus dem Internet bestellen oder im Laden kaufen – jedoch wird das nach einiger Zeit ganz schön ins Geld gehen. 🙈 Deshalb kann ich euch wärmstens empfehlen nach DIY Ideen und kostenlosen Unterrichtsideen zu suchen. Dafür nutze ich Instagram, Pinterest und meine Internetsuchmaschine. Außerdem nutze ich den Worksheetcrafter (unbezahlte Werbung). Das ist ein kostenpflichtiges (aber im Ref deutlich günstigeres) Programm am Computer, mit dem man Unterrichtsmaterialien erstellen kann. Neben dem eigenen Erstellen bietet das Programm eine Tauschbörse in der es unendlich viele bereits erstellte Materialien und Arbeitsblätter gibt. Man kann sie dort herunterladen und dann nach eigenem Belieben bearbeiten. 

➡️ Kostenloses für Referendar:innen 

Es gibt super darüber hinaus echt viel, was sich Referendar:innen kostenlos oder deutlich günstiger bestellen können. Eine kleine Auflistung folgt (alles unbezahlte Werbung): 

Darüber hinaus bietet zum Beispiel der Mildenberger Verlag immer wieder kostenlose Downloads an oder auch vergünstigte Prüfpakete. Auch Gewinnspiele gibts enorm viele. 

Weiterhin haben viele Lehrkräfte, die online aktiv sind, auch ihre MustHaves und Produktempfehlungen online gestellt. Bei mir findet ihr hier eine Sammlung. Ansonsten ist auch hier meine Storefront*.

Es lohnt sich auch auf Plattformen wie Instagram nach Rabattcodes Ausschau zu halten. Das Erlassen der Versandkosten oder 10% Rabatt können sich schon mal lohnen bei den Ausgaben, die man so hat.

➡️ Wie bist du bei der Materialsuche vorgegangen? 

Wie bereits oben beschrieben, ist das Internet sehr hilfreich. Im Ref hatten wir in keinem Fach ein Lehrbuch, sodass ich immer erstmal das Thema in die Suchmaschine getippt hab. 😁 

In den verschiedenen (oben benannten) Medien habe ich mir dann alles rausgeschrieben, was man zu meinem Thema machen kann. Weiterhin überlege ich was mir selbst noch an Ideen in den Sinn kommt. Da kann dann insgesamt schon mal ganz schön was zusammen kommen.

Je nach Thema variiert natürlich die Menge der Ideen die man findet und die man auch selbst hat. Manchmal bietet es sich an bereits vor der Recherche Lernziele festzulegen, sodass man gezielter nach Ideen suchen kann. 

➡️ Wie bist du an die Unterrichtsvorbereitung rangegangen? 

Wenn man dann die vollgekritzelten Notizzettel vor sich hat, gehts ans Aussortieren. 

  • Wie viel Zeit habe ich? 
  • Was sind meine Lernziele? 
  • Mit welchen Inhalten erreiche ich sie? 
  • Wie wird der Unterricht abwechslungsreich? 
  • Was passt zu meiner Lerngruppe? 

Man muss hier wirklich seine individuellen Voraussetzungen beachten, denn man kann keine vorgefertigte Einheit 1:1 auf die eigene Klasse anwenden. Wenn man zum Beispiel ein Thema im Sachunterricht hat, bei dem sich zu verschiedenen Unterthemen Experimente anbieten, sollte man überlegen, ob es sinnvoll ist jedes Mal die Experimentvariante zu wählen. Oder doch nach einer anderen Übung/ Variante Ausschau zu halten.  

Ich kann sehr empfehlen, ganze Unterrichtseinheiten durchzuplanen. Natürlich kann im Laufe der Durchführung immer mal was dazwischen kommen, zeitlich nicht hinhauen oder oder oder ABER wenn man erstmal das Grundgerüst hat, sind kleine Anpassungen schnell gemacht. 

Für meine Planung habe ich immer einen Hefter angelegt mit allen Inhalten zur Einheit. Dort habe ich dann die einzelnen Stunden mit Trennkarten voneinander abgegrenzt. Meine zu verwendenden Materialien/ Arbeitsblätter sind dort schon vorbereitet enthalten und im besten Falle sogar schon für die Klasse vorkopiert. (kleiner Kopiertipp: niemals erst vor der Stunde und niemals Montagmorgen, wo alle im Lehrer:innenzimmer kopieren wollen. 😂) 

Ich hab’s nicht immer geschafft, aber ganz vorn im Hefter gibts eine Übersicht über die einzelnen Stunden. Dort habe ich stichpunktartig festgehalten, was in welcher Stunde dran kommt und zu welchem Datum ich das geplant habe. 

  • Unterrichtsbesuche

➡️ Wie lange dauert die Vorbereitung? 

Also das ist wirklich super individuell. Und es wird immer besser mit der Zeit. Vor allem weil man ja bestimmte Teile der Entwürfe immer wieder verwenden und nur minimal anpassen muss. Dazu gehören beispielsweise die Schüler:innenanalysen, die Klassenanalyse, Soziogramme, … . 

Bei mir hat tatsächlich die Zielformulierung immer am längsten gedauert. Zumindest vom Gefühl her. Ich fand die wahnsinnig anstrengend und hab diesen Punkt meistens ans Ende geschoben. 😂 Was aber wahrscheinlich wirklich am längsten dauert, ist die Literaturrecherche für und das Verfassen der Sachanalysen. Dafür sollte man genügend Zeit einplanen. Auch das Schreiben von didaktisch und methodischer Analyse ist nicht ganz ohne. 

Ich würde sagen ich habe am Ende (mit viel Übung also) für einen Kurzentwurf circa 6 Stunden gebraucht. Und für einen Langentwurf circa 15 Stunden. Das sind aber absolut private und individuelle Werte, also eigentlich kein Vergleichswert. 

Mal weg von den Unterrichtsbesuchen kann die Vorbereitungszeit für Unterrichtseinheiten oder einzelne Stunden natürlich total variieren. Wie ich da vorgehe, kommt weiter unten. 

➡️ Wie kann ich besser planen? 

Ich bin ein großer Fan von Stoffverteilungsplänen! Sprich mit deinen Mentor:innen mögliche Themen für die nächste Zeit durch, sodass du langfristig planen und Ideen sammeln kannst. Die kannst du dann auch mit deinen Betreuer:innen frühzeitig besprechen und bei Bedarf ändern oder vertiefen etc. 

Außerdem haben sich bei mir Check Listen total bewährt. Vor allem für Entwürfe habe ich mir immer die Gliederung als Liste aufgeschrieben und konnte dann nacheinander die einzelnen Bestandteile abhaken. ✅ Manchmal habe ich auch mit festgelegten Daten gearbeitet. Irgendwann kann man ganz gut einschätzen wie lange man für etwas braucht, sodass ich bspw vorher festgelegt habe, welche Teile ich wann bearbeite. Das hat auch viel Struktur reingebracht. 

➡️ Sollte man das Material, das bemängelt wurde, wegschmeißen? 

NEIN! Man hat dort viel Arbeit reingesteckt und nur weil es bei der aktuellen Lerngruppe nicht geklappt hat, heißt das ja nicht, dass das bei anderen Gruppen auch der Fall sein wird. Außerdem kommt es darauf an WAS bemängelt wurde und ob man das vielleicht einfach anpassen kann. 

➡️ Wie laufen die Besuche ab? 

Ich denke, dass sich das wieder überall unterscheidet. Aber hier mein Ablauf: 

Zwei (Kurzentwurf) bzw. drei (Langentwurf) Werktage vor dem Besuch musste der Unterrichtsentwurf an meine Mentorin & Studienleitung (Kurzentwurf & Langentwurf) sowie an meine Fachleitung (nur Langentwurf) geschickt werden. 

Am Besuchstag selbst saßen die drei Personen dann mit im Unterricht und haben sich Notizen gemacht, das Gesehene mit meinem Entwurf verglichen, … . (kurzer Nebentipp: Lasst euch nicht verunsichern, wenn sie nicht durchgängig lächeln. Das hat meistens NICHTS zu bedeuten. Ruhe bewahren ist angesagt.). 

Nach der Stunde hatte ich immer 15 Minuten Zeit zum Reflektieren der Stunde (dazu gleich mehr). Währenddessen haben die Anderen sich auch schon besprochen und warteten im Nebenraum. Da bin ich nach der Reflektion auch hin. 

Das Gespräch dort verlief so, dass erst ich, dann meine Mentorin, dann die Studienleitung und wenn sie anwesend war zum Schluss noch meine Fachleitung gesprochen hat. 

Wenn bei den einzelnen Personen Fragen entstanden sind, konnte ich sie direkt beantworten oder auch Unverständliches aufklären bzw. erläutern. 

Bei mir war’s so, dass meine Mentorin immer mehr zum Praktischen gesagt hat und meine Studienleitung zum Theoretischen, also zum Entwurf. Bei Letzterem ging es meistens um die Zielformulierungen und wie man sie noch detaillierter formulieren kann. 

Was ich gut fand war, dass wir am Ende des Auswertungsgespräches meistens 2 Ziele für den nächsten UB festlegten. Das war dann zum Beispiel: Fokus auf Ziele legen, Curricularen Zusammenhang kürzen, Phasenübergänge motivierender formulieren… . 

Die UBs sind aufregend und nervenaufreibend. Aber vergesst bei all dem Stress nicht auch stolz auf euch zu sein und euch zu loben! Niemand ist fehlerfrei, Fehler sind normal und gut und wichtig! Vor allem in der Ausbildung. 

➡️ Wie bist du beim Reflektieren des Unterrichts vorgegangen? 

Hier gibts sicherlich bessere und intensivere Wege, aber ich bin meistens einfach meinen Entwurf nochmal durchgegangen und hab mich an folgenden Fragen orientiert: 

  • Hat alles geklappt, wie geplant? 
  • Zeiteinteilung passend? 
  • passende Phasenübergänge? 
  • Materialeinsatz wie geplant und passend? 
  • Materialauswahl? 
  • Lernziele? (Erreicht? Wenn nein, wieso?) 
  • Welche Verbesserungen/ Veränderungen könnte man vornehmen? 
  • Adäquater Einbezug der Schüler:innen? Niemanden übersehen? 
  • Gut gewählter Vermittlungsaspekt?

Vor allem bei Langentwürfen habe ich zusätzlich noch überlegt, was ich vielleicht für „Probleme“ in der Planung hatte. Das betraf vor allem die methodisch didaktische Analyse.  Außerdem hab ich manchmal noch Alternativen zu meinen gewählten Methoden überlegt, weil danach schon mal gefragt wurde. 

  • Work- Life – Balance 

So gern ich euch bei diesem Punkt auf alle Fragen eindeutige Antworten geben würde: ich kann es nicht. Eine Balance zwischen eurer Arbeit und der notwendigen Freizeit hinzubekommen, ist etwas sehr individuelles. Jede:r braucht hier ein anderes Vorgehen. Im Folgenden gebe ich euch Tipps und Einblicke in mein Vorgehen, was aber nicht automatisch heißt, dass sie „gut“ oder „richtig“ für euch sind. 

➡️ Wie bekommt man das Wochenende frei?

Bereits im Studium bin ich folgendermaßen vorgegangen: „was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“. Wer auch immer das mal gesagt hat, er:sie hat mich gerettet. Ich bin von Hause aus ein sehr organisierter Mensch, aber Dinge direkt zu erledigen (sofern die Zeit dafür da ist), geben mir Struktur und vor allem mehr Planungssicherheit.  

Ich plane meine Woche nicht minütlich, aber vor allem was die Unterrichtsvorbereitung angeht, haben sich bei mir mal wieder CheckListen bewährt. Darauf notiere ich alles was ansteht und manchmal sogar mit Deadlines versehen. Das kann dann bspw so aussehen:

  • Mathe: Einführung ZR 100 
  • Deutsch: Vertiefung O
  • Deutsch: Vorbereitung neuer Buchstabe 
  • Neue Klettmappe für Schüler X
  • Material für den Apfel fertigstellen 
  • Recherche neues SU Thema 
  • Kopien aller fertigen Materialien

Das ist jetzt natürlich erstmal nur beispielhaft, aber das wird dann abgearbeitet. Und für das Abarbeiten habe ich (zumindest versucht) im Ref immer bestimmte Tage zu finden. Es hat sich bei mir bewährt am Mittwoch alles für die nächste Woche fertig geplant zu haben, am Donnerstag alles zu kopieren und am Freitag alles in meine Hefter zu sortieren, um dann entspannt ins Wochenende zu starten. Der Freitag spielte dabei die wichtigste Rolle. Ich habe mich freitags nach der Schule hingesetzt und die kommende Woche fertig geplant, sodass ich das Wochenende frei machen konnte. 

Was ich damit sagen will: sucht euch feste Zeiten für die Unterrichtsplanung. Schreibt sie richtig in euren Kalender/ Stundenplan als Konstante und arbeitet dann. Wenn man immer „mal hier“ und „mal da“ was macht, wird’s unübersichtlich und man muss doch wieder am Wochenende was machen. 

Natürlich hat mein Vorgehensweise grad im Ref nicht immer geklappt, weil die UBs deutlich mehr Zeit gefressen haben. Aber wenn’s dann mal geklappt hat, dann war’s wirklich Work-Life-Balance und das hat sich großartig angefühlt. 

Ach ja und auf euren Listen stehen meistens natürlich noch mehr Dinge als nur das was ich oben beschrieben hab. Aber das war auch nur ein Ausschnitt und soll verdeutlichen, dass die Unterrichtsplanung einfach einen festen Platz im Kalender bekommen soll. Genauso kann man für Außerunterrichtliches (Förderpläne, Elternarbeit, …) feste Zeiten einplanen.  

➡️ Was ist dieses „Life“? 

Über die Frage musste ich echt schmunzeln, denn sie ist mir nicht unbekannt. Wie oft hab ich mich das im Ref gefragt. Aber dann gabs auch Momente, in denen ich das „Life“ gespürt hab. Und das sogar auch in der Schule! 

Ich liebe meinen Job und auch wenn es die Arbeit ist, wenn Kinderaugen leuchten, weil sie was gelernt haben, ist es das Schönste auf der Welt. Lebendiger als in diesen Situationen habe ich mich selten gefühlt. Man hat einen Beitrag dazu geleistet, den Kids was beizubringen und ihnen im Leben weiterzuhelfen. Das ist großartig und beflügelt ungemein. 

Allerdings ist das natürlich nicht die Art von „Life“, die bei „Work Life Balance“ gemeint ist. 😁 Doch wenn ihr in der Schule solche Glücksmomente hattet, dann gönnt euch genau dafür schöne Ausgleiche. Und Selbstloben nicht vergessen! 

➡️ Wie kann ich Ausgleiche finden? 

Erstmal ist ja die Frage: was ist ein Ausgleich? Und die Antwort fällt wohl bei allen verschieden aus. 

Ich habe gelernt, dass Ausgleiche keine großen Unternehmungen oder lang geplante Aktivitäten sein müssen (aber sein können.). Auch ein nettes Getränk auf dem Balkon in der Sonne oder eine Stunde Handydaddeln auf dem Sofa können Wunder bewirken. Auch Trash- Tv kann ich sehr empfehlen. 😂Einfach Dinge, die euch helfen abzuschalten, nicht an Schule zu denken und einfach nur was für euch zu tun! 

Ich hab mal ein paar Ideen zusammengetragen:

  • Ein langes Bad in der Badewanne 
  • Sport 
  • Treffen mit Freunden
  • Spieleabend 
  • Spaziergang 
  • Telefonat mit Familie/ Freunden 
  • Musik hören
  • Eine Runde abdancen
  • Trash Tv 
  • Kochen oder Backen 
  • Yoga, Pilates & Co. 
  • Buch/ Zeitung lesen (was nichts mit Schule zu tun) 
  • Netflix & Chill (oder anderes im TV) 

Wenn man Kinder oder Haustiere hat, kann man sicherlich noch einiges ergänzen und auch so sind die Möglichkeiten nahezu unendlich. Wichtig ist dabei nur: es soll euch gut tun!  

➡️ Wie findest du deine Work- Life Balance? 

Tatsächlich versuche ich hauptsächlich Stress zu vermeiden. Denn wenn ich gestresst bin, ist alles zu spät. 😂 

Meine festgelegten Arbeitszeiten haben mir im Ref sehr geholfen und werden mir hoffentlich auch die Balance im erneuten Arbeitseinstieg im Mai erleichtern. Meinen Ausgleich finde ich tatsächlich beim Sport und mit Freunden.

Ich hatte aber tatsächlich schon Situationen, in denen ich trotz geplanten Ausgleiches wusste, dass es mir besser gehen wird und der Ausgleich vor allem nur dann sein Ziel erreicht, wenn ich vorher bestimmte schulische Dinge erledige. Das kommt vor und hilft mir auch dabei, mich dann komplett auf die NICHT schulischen Tätigkeiten zu konzentrieren. Dann kann ich richtig gut abschalten.

Am besten gehts mir am Wochenende, wenn ich es schaffe 24 Stunden nicht über die Arbeit nachzudenken. 😁 Aufwachen und Schlafengehen ohne Unterricht im Kopf ist Goldwert. Und doch liebe ich auch die Momente an denen die Ideen nur so aus mir sprudeln und ich am liebsten das ganze Wochenende durchbasteln würde. Ich liebe meinen Job und Work Life Balance hin oder her, Material erstellen und basteln gehört bei mir zeitweise auch zum „Life“ Teil dieses besonderen Wortes. 

  • Examen

➡️ Tipps für den Endspurt 

  • Boxen mit den Materialien für die einzelnen Prüfungen vorbereiten 

Ich habe schon für normale Schulwochen immer Kisten mit den aktuellen Lerninhalten als Orgastruktur etabliert – Aber fürs Examen lohnt es sich noch dreimal mehr! 

In diese Kisten kommt alles, was für die Stunde benötigt wird plus ein kleiner Hefter mit den Papiervorbereitungen. Bei mir waren das Teile des Entwurfes, die ich für die Reflektion brauchte und Notizen über den Ablauf der Stunde. Auch Arbeitsblätter (natürlich schon ausreichend kopiert und gelocht) haben sich hier gefunden. 

  • Hobbys & Ausgleich einplanen! 

Nachdem es diese Woche schon um die WORK-LIFE BALANCE ging, ist mir wichtig nochmal zu erwähnen, dass man diese Balance auch während der Examenszeit haben darf. Natürlich ist es noch schwerer abzuschalten, aber es ist zwingend notwendig auch das Examen mal beiseite zu legen. Und wenn es nur eine längere Mittagspause oder Ähnliches ist. 

  • Wecker für Essen & Trinken 

Ich war zeitweise so „into it“, dass ich total vergessen habe zur essen und zu trinken und Pausen zu machen sowieso. Man könnte sich also einen Wecker stellen, um mal was zu trinken oder einen Snack zu sich zu nehmen. Empfehlenswert aus mehreren Gründen ist aber auch eine große Essenspause. Vor allem wenn man am Wochenende den ganzen Tag am Schreibtisch verbringt, braucht der Kopf einfach mal eine Auszeit. Ich habe meistens 1 Stunde Pause gemacht, um etwas „Richtiges“ (es gab einfach viel zu viel Müll nebenbei) zu essen und dann hab ich mich von irgendwas im Fernsehen berieseln lassen. Einfach um NICHT ans Examen zu denken. Danach konnte ich oft besser weiterarbeiten. 

Was man wirklich lassen sollte, ist das Essen und gleichzeitig Arbeiten. Ich hab’s zu oft gemacht und auf richtige Pausen verzichtet und am Ende des Tages war ich einfach nur fertig. Kann’s also wirklich nicht empfehlen. Der Kopf braucht eine Auszeit, gönnt sie euch! 

  • To- Do Listen  

Wie schon in anderen Punkten beschrieben, bin ich großer Fan von Listen. Man kann vor allem im Examen ganz wunderbar abhaken was zu tun ist. Hierbei hat sich bei mir auch die Einteilung in zeitliche Abschnitte bewährt (siehe Punkt Unterrichtsbesuche). 

Während des Examens fallen viele Dinge an, die man beachten muss. Auch wenn die während der vorherigen UBs durchaus auch relevant waren, sind sie jetzt unabdingbar. Ich habe mir bspw genau aufgeschrieben, wenn ich noch bestimmte Arbeitsblätter erstellen musste, wenn Materialien fehlten, ich Dinge erfragen musste, noch etwas gekauft werden sollte, und so weiter … Das nach und nach abzuhaken ist übrigens ein sehr befriedigendes Gefühl. Nicht so gut, wie am Ende alles wegzuschmeissen, aber schon ziemlich gut! 😁👌🏼

  • Inhaltsverzeichnisse der schriftlichen Planungen als Liste zum Abhaken 

Genau wie bei den bisherigen UBs empfehle ich die Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Examensentwürfe aufzuschreiben und dann entsprechend „abzuarbeiten“. Vor allem das Versehen mit zeitlichen Vorgaben/Deadlines half mir sehr bei der Strukturierung. 

➡️ Wie läuft das Examen ab? 

Hier kann ich nur für mich sprechen und bei mir war es so: 

6 Wochen vor dem Examenstag hatte ich keine Unterrichtsbesuche mehr, sodass ich also diese sechs Wochen für zwei Examensentwürfe und -Vorbereitungen hatte. Die Entwürfe musste ich dann 3 Werktage vor der Prüfung abgeben. Da ich am Dienstag geprüft wurde, musste ich am Donnerstag vorher bis 00 Uhr abgeben. Bereits am Freitag habe ich in der Schule mit den Vorbereitungen begonnen und meine vorbereiteten Kisten (Erklärung siehe unten) mitgebracht. Montagnachmittag gabs dann den Feinschliff und ich habe bspw meine Stationsarbeit für Mathe komplett aufgebaut und den Supermarkt für den Sachunterricht neu sortiert und Inhalte geprüft. Am Prüfungstag selbst, bin ich schon sehr früh in der Schule gewesen, weil die erste Stunde schon die erste Prüfung beinhaltete. Ich hatte an diesem Tag aber „nur“ meine Prüfungsstunden und keinen anderen Unterricht. Der Ablauf der Prüfung selbst war genau wie bei den UBs, nur das in der Auswertung nichts mehr gesagt wurde, seitens meiner Prüferinnen. Ich musste trotzdem reflektieren, aber es gab halt kein Feedback mehr. Zwischen den beiden Prüfungen lag eine Stunde, in der ich mich auf die zweite Prüfung vorbereitete und vor allem mal versucht habe, etwas zu essen. Nach dem Reflektionsgespräch zur zweiten Prüfung gabs dann eine Wartezeit von circa einer Stunde. In der Zeit habe ich aufgeräumt, Sachen zusammen gesammelt und mit einer anderen Referendarin erzählt. Das hat mir geholfen nicht durchzudrehen. Ich war echt sehr entspannt und wollte es einfach „beenden“. 😁 Dann gabs das letzte Gespräch, wobei Gespräch übertrieben ist. Ich habe die Noten gesagt bekommen, es gab Blumen und Sekt und dann bin ich nach Hause gefahren. 😂 

➡️ Wie schaffe ich das Examen vorzubereiten und gleichzeitig den normalen Unterricht weiterzuführen? 

Haha, das ist die Frage, die ich mir selbst auch unglaublich oft gestellt habe! Niemand konnte sie mir wirklich beantworten, aber hey: ich hab’s geschafft. 😁 Man muss sich ab einem bestimmten Punkt echt bewusst machen, dass man eben nur ein Mensch ist und nicht für jede der (in meinem Fall 13) Stunden eine umfangreiche Vorbereitung machen kann. Ich hab mich beispielsweise in der Materialsuche eingeschränkt. Es gab dann einfach mal mehr Arbeitsblätter oder Freiarbeitsphasen mit bekannten Materialien. Wir haben auch mal einen Film geschaut. Und das hat mir dann alles andere auch echt erleichtert. Mein Fokus lag auf den Mathe- und Sachunterrichtsstunden, denn dort wollte ich Wissen vermitteln, was auch im Examen Relevanz hat. Und in den anderen Stunden habe ich natürlich auch Wissen vermittelt, wenn auch auf andere Art und Weise wie sonst. 

Es hat funktioniert. Die Kids hatten trotzdem guten Unterricht, sie haben was gelernt und ich war nicht mehr gestresst, als eh schon. 🙈 

➡️ Wie schaffe ich es zwischen Abgabe und Prüfung nicht durchzudrehen?  

Tatsächlich hatte ich überhaupt nicht den Hang dazu abzugeben. Ich hab mich seit dem Abschicken einfach unglaublich befreit gefühlt. Es fällt mir schwer das jetzt nochmal zu beschreiben, denn so hab ich mich vorher noch nie gefühlt. Ich habe rein gar nichts für die Schule gemacht an diesen Tagen. Da es bei mir ein Wochenende war, was dazwischen lag, war ich einfach nur entspannt! Hab ausgeschlafen, Netflix & Chill ausgeübt (ohne Gedanken wie „oh das muss ich noch aufschreiben“) und meine Seele baumeln lassen. Das tat soooo gut! 

Ich kann also nur empfehlen, sich diese Tage als wirkliche Ruhetage zu gönnen. Oder einfach wieder Dinge tun, die in den letzten Wochen zu kurz gekommen sind! Das schüttet Hormone aus, die für die Prüfung Goldwert sind. 

Ihr schafft das! 🍀🍀🍀

➡️ Examen geschafft & dann? 

„Ich hab Angst in ein Loch zu fallen.“

Ich denke, dass das was bei den meisten passiert tatsächlich erstmal ERLEICHTERUNG ist. Da fallen so circa eine Tonne Steine vom Herzen, wenn es endlich erledigt ist! 

Ich muss ehrlich sagen, dass ich nach den beiden Stunden & noch vor der Note und Auswertung so eine richtige „scheiß egal“- Stimmung hatte. Es war geschafft und die Leistung konnte durch nichts mehr verändert werden. Ich hab’s überlebt und das war das einzige, was in dem Moment für mich zählte. 😁 

Und dass es wirklich vorbei war, hat sich erst gaaaanz langsam gesetzt. Ich war nach dem Examen erstmal eine Woche krank. Mein Körper hat solange durchgehalten und dann sagte er: ciao, ich hab meinen Dienst erfüllt, ich brauche Ruhe. 🙈 Und was soll ich euch sagen? Es war das erste Mal, dass ich ohne schlechtes Gewissen „einfach nur“ krank war. Vorher hatte ich irgendwie immer ein schlechtes Gefühl dabei, weil ich dann mit irgendwelchen Unterrichtsbesuchen nicht rechtzeitig beim Thema bin etc. Aber da ging es nur um mich und meine Gesundheit. 

Und den letzten Monat arbeiten ohne Leistungsdruck empfand ich auch als sehr entspannt. Endlich NUR arbeiten und keine ewigen Drucksituationen. Wobei ich sagen muss, dass ich anfangs Probleme hatte da rauszukommen aus dem „ich MUSS das jetzt noch machen“ – ne ich muss erstmal gar nichts. 🙈 

Ergo: ich denke jede:r fühlt unterschiedliche Dinge nach dem Examen, aber kann doch durchaus von Erleichterung sprechen.

➡️ Was ist, wenn die Note nicht gut ist? 

Also erstmal ist „gut“ totale Auslegungssache, denn jede:r hat einen eigenen Anspruch. Und dann ist der Prüfungstag eine absolute Ausnahmesituation auf der einen Seite und auf der anderen auch einfach nur eine Momentaufnahme eures Könnens und Daseins als Lehrer:in. Man kann nicht alles im Vorfeld planen und auch nicht jede Situation vorhersehen. 

Bitte bitte bitte nehmt euch nicht als weniger gute Lehrkraft wahr, weil die Note nicht eurem Anspruch entspricht oder halt „nicht so gut“ ist. 

Glaubt mir, ich weiß wovon ich rede. Ich war sehr enttäuscht und bin es noch. Und dennoch weiß ich, dass ich keine schlechte Lehrerin bin, nur weil die Note von meinem zweiten Staatsexamen jetzt nicht so gut ist, wie erhofft. Meine Schüler:innen haben in den Prüfungsstunden (und auch im Rest des Refs) bei mir viel gelernt und ihr Wissen erweitert. Sie sind die wahren Kritiker:innen und vor allem diejenigen, auf deren Kritik und Feedback wir hören sollten. Wenn sie eine gute lehrreiche Zeit hatten, dann ist das Feedback genug um diese Note ist nur Nebensache.

  • Verbeamtung

➡️ Wieso hast du dich gegen die Verbeamtung entschieden? 

Ganz ausführlich könnt ihr euch meine Antwort in meinem Highlight bei Instagram anschauen. Hier einmal kurz zusammengefasst: 

Ich sehe mich in meiner aktuellen Lebenssituation (ledig, keine Kinder) einfach nicht im Beamtenstatus. Das was anderen Sicherheit gibt, engt mich aktuell eher ein. Zusätzlich gab es für mich keine passenden verbeamteten Stellen, sodass ich lieber auf einen Umzug verzichte und dafür dann eine nichtverbeamtete Stelle annehme. Weiterhin hatte ich im Referendariat oft das Gefühl, dass man als Beamtin nichts gegen das System sagen darf. Da ich mich sehr stark in der Verbesserung der Lehrkräftebildung engagiere, habe ich auch im Referendariat meine Meinung vertreten und Standpunkte klar gemacht. Das war nicht so gern gesehen. 😁🤷🏼‍♀️ Ein großer Punkt, der mich davon abgehalten hat, weiter verbeamtet zu bleiben war, dass ich noch gar nicht weiß ob ich in MV bleiben will. Und das Bundesland zu wechseln kann nachher super kompliziert werden, wenn man jemanden zum tauschen braucht etc. 

Also ich kann mir vorstellen später nochmal verbeamtet zu werden, aber aktuell passt es einfach nicht. 

➡️ Was sind die Vor-und Nachteile der Verbeamtung? 

Ich finde, dass man das nicht so pauschal sagen kann, weil es auf die jeweilige Lebenssituation ankommt. 

Für mich (ledig, keine Kinder, nicht ans Bundesland gebunden) standen folgende Inhalte auf den beiden Seiten: 

PRO 

  • „mehr“ Geld (auch die Frage womit man vergleicht) 
  • sicherer Job („unkündbar“) 

CONTRA

  • Tauschpartner:in für Bundeslandwechsel
  • Option zur unfreiwilligen Versetzung 
  • „Maulsperre“ vom Land 
  • Thema Krankenversicherung

➡️ Kann man sich auch später noch verbeamten lassen? 

Ja! Also wenn ich richtig recherchiert habe, dann gehts in MV bis 40 und bspw in Hamburg bis 45. Mir wurde gesagt, dass der einzig Gute Punkt um „auszusteigen“ mit der Option wieder „einzusteigen“ nach dem Ref bzw nach der Verbeamtung auf Widerruf sei.  

➡️ Bestimmt mein Refplatz meinen Arbeitsplatz nach dem Ref? 

Kann sein, dass das pro Bundesland variiert aber ich würde erstmal sagen: nicht zwingend. Natürlich ist’s immer vorteilhaft, wenn einem die Ausbildungsschule gefällt und es dort eine Stelle gibt, die man haben kann. Da hat man sicherlich Vorteile anderen „fremden“ Bewerber:innen gegenüber. 

Aber niemand kann einen zwingen (hoffe ich doch) nach dem Ref an der Ausbildungsschule zu bleiben. ☺️

➡️ Wirst du dich später nochmal verbeamten lassen? 

Das weiß ich heute noch nicht, aber ich halte es nicht für ausgeschlossen. Es kommt ganz darauf an, wie sich mein Leben so entwickelt und was noch alles so passiert. ☺️ 

➡️ Würdest du die Verbeamtung im Ref weiterempfehlen? 

Also ich habe damals stark überlegt welche Vor- und Nachteile es gibt und da ich nicht so wirklich viel gefunden habe, was im Ref dagegen sprach, hab ich es gemacht. Tatsächlich waren die 300€ mehr Gehalt ziemlich ausschlaggebend. Daneben war ich mit der günstigen privaten Krankenkasse und den enthaltenen Leistungen absolut zufrieden! 

  • Sonstige Fragen

➡️ Wieso hast du dich für geistige Entwicklung entschieden und nicht für Sprache? 

Eigentlich habe ich mich da gar nicht für einen Schwerpunkt entschieden, sondern eher für die typische Förderschule. Da sehe ich nämlich meine Stärken. Und da wir keine speziellen Schulen für Sprache mehr haben, stand eh GE fest. Aber das ist auch mein Steckenpferd. Ich liebe die Arbeit mit den Kids und dass sie sich über die Kleinsten Dinge freuen. Das sollten Vorbilder für uns alle sein. Aber auch das basale Arbeiten, die Handlungsorientierung, … das liebe ich! Sprache spielt aber dennoch eine große Rolle, denn die meisten Kids mit GE haben auch sprachliche Auffälligkeiten. 

➡️ Wie viele Stunden im Durchschnitt in der Schule? 

Im Referendariat habe ich nach einem halben Jahr 13 Stunden unterrichtet und war darüberhinaus vielleicht noch 1-2 Stunden in der Schule. Meine Ausbildungsschule war nicht so gut ausgestattet, dass ich den Unterricht da gut vorbereiten konnte – das habe ich zuhause gemacht. Ansonsten hatten meine Kleinen auch nicht so viele Stunden, sodass ich schon fast alles an Unterricht durchgeführt habe und auch nicht viele Stunden zum hospitieren blieben. 

➡️ Was hat dich im Referendariat am meisten gestört? 

Dass es keine Auswahl- und Qualitätskriterien für das Ausbildungspersonal gibt. In MV macht man einmal eine Mentor:innenschulung und fertig ist der Lack. Und dass es kein Curriculum für die Seminare gibt. Jede:r macht nach Gefühl, Lust und Laune und das war nicht immer das, was man qualitativ hochwertige Ausbildung nennen kann. 

➡️ Würdest du empfehlen direkt nach dem Studium ins Ref zu gehen?

Puuuuh. Rückwirkend betrachtet: ja. Aber dann sollte man sich dringend danach eine Auszeit nehmen, so wie ich’s jetzt gemacht habe. Auf keinen Fall alles durchziehen ohne Pause, das ist zu doll. 

Der Vorteil direkt nach der Uni reinzugehen ist, dass man noch im Lernen drin ist und die wissenschaftlichen Vorgehensweisen sitzen. 

In MV gibts verschiedene Einstellungstermine, bei denen es Abschlüsse gibt wo man kurz vorm Refstart fertig wird oder man hat noch 2-3 Monate Zeit. Bspw wird man vllt Mitte Juli fertig und kann dann ab 1.8. oder 1.10. ins ref. Hierbei würde ich immer den zweiten Termin wählen! Die Prüfungzeit war schon anstrengend genug, da kann man sich die Pause noch gönnen. Man ist außerdem meistens noch Studi und hat dadurch noch Vorteile und keine Versicherungslücke. 

Achso, aber sollte man bspw keinen der gewünschten Plätze abbekommen fürs Ref, dann würde ich auf jeden Fall erstmal ins Ausland gehen! 

➡️ Was würdest du anders machen, wenn du nochmal im Ref wärst? 

Ich würde auf jeden Fall genauso um die Rechte auf eine gute Ausbildung kämpfen und meine Meinung sagen. Kritik ist wichtig! Vor allem wenn sie konstruktiv ist. Man muss nicht alles mit sich machen lassen. Von daher würde ich wohl wenig ändern. Ich glaube ich würde eher noch mehr sagen, um andere Refis nach mir zu schützen. 

➡️ Wie stellst du dir das optimale Referendariat vor? 

Wow, die Frage lässt sich nicht so fix beantworten. Aber natürlich habe ich da mittlerweile schon einige Vorstellungen zusammengetragen. Hier nur ein Auszug: 

  • kriteriengeleitete Auswahl des Ausbildungspersonals
  • Regelmäßige Schulung des Ausbildungspersonals 
  • Curriculum für Seminare etc. 
  • kein „Verheizen“ der Refis (Damit meine ich, dass die 13 std Arbeit nicht auf das Schuldeputat angerechnet werden sollten. Die Mentor:innen sollten immer verfügbar sein und nicht direkt woanders eingesetzt.) 
  • mehr Qualität als Quantität 
  • Ressourcenorientierung nicht nur bei den Schüler:innen, sondern auch bei Referendar:innen 
  • (mehr) einheitliche Regelungen für alle Refis im selben Ausbildungsbereich

Das ist jetzt echt nur ein Auszug, aber es sind Punkte, die mir wichtig sind. Ich kämpfe nach wie vor dafür, dass sich Sachen verbessern und die Ausbildung einfach gut wird und nicht nur anstrengend. 👌🏼

  • Tipps aus der Community 

➡️ Kümmere dich frühzeitig um deine Unterrichtsplanung. 

➡️ Leg dir deine Unterrichtsbesuche rechtzeitig fest, sodass du genug Vorlauf hast. 

➡️ Es gibt die Möglichkeit arbeitspsychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das organisieren die Bundesländer. 

➡️ Vernetze dich mit anderen Refis. Das kann super gut tun und du wirst auf sehr viel Verständnis stoßen! 

➡️ Hol dir Feedback von der Klasse, die sind die ehrlichen Kritiker:innen.

➡️ Nimm Kritik an, aber lass dich dadurch nicht runterziehen. Es steht dir auch frei nach konstruktiven Veränderungsvorschlägen zu fragen. 

➡️ Bei theoretischen Prüfungen (bspw Schulrecht in manchen Bundesländern) immer nach den Seminaren Lernzettel schreiben. Erspart Stress am Ende. 

➡️ Freizeit ist wichtig. Behalte deine Hobbies. 

➡️ Es ist nicht schlimm, wenn man mit Alltagsstunden mal nicht so zufrieden ist. 

➡️ Man muss nicht immer auf Zwang eigenes Material erstellen, um guten Unterricht zu machen. 

➡️ Zieh Kraft aus den schönen Momenten. 

➡️ Vergiss nicht, dass das Ref nur eine Phase ist, die ein Ende hat. 

➡️ Nimm dir einen Tag die Woche als festen Vorbereitungstag. 

➡️ Plane niemals ein am Montagmorgen im Lehrer:innenzimmer zu kopieren. 

➡️ Es ist nur dein Beruf – nicht dein ganzes Leben. 

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2 Kommentare

  1. Hey hey! Herzliche. Glückwunsch zu deiner Seite. Hab mal quer gelesen. Was ich noch sagen kann zum Ref… Fragen, Fragen, Fragen. Jedenfalls meine Kollegen/innen. Is total wichtig, und die meist schon länger im Geschäft sind. Ohne die hätte ich das Ref nicht überstanden

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